Gefährtin von Erich Mühsam

Stille Glut nach wilden Bränden.
Stetig du nach hundert Frauen.
Laß mich deinen guten Händen
meine Tage anvertrauen.
Will von Kämpfen und von Plagen
unter deiner Pflege rasten,
und ich will getreulich tragen
auch die Hälfte deiner Lasten.
Hunderttausend sterben, leiden;
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Menschen töten und vernichten. –
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Pflicht und Liebe helf uns beiden,
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Glück und Frieden aufzurichten.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.7 KB)

Details zum Gedicht „Gefährtin“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
55
Entstehungsjahr
1920
Epoche
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Erich Mühsam ist der Autor des Gedichtes „Gefährtin“. Der Autor Erich Mühsam wurde 1878 in Berlin geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1920 entstanden. Erschienen ist der Text in München. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text der Epoche Expressionismus zugeordnet werden. Bei dem Schriftsteller Mühsam handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das 55 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit nur einer Strophe. Die Gedichte „Das Beispiel lebt“, „Das Volk der Denker“ und „Das Neue Deutschland“ sind weitere Werke des Autors Erich Mühsam. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Gefährtin“ weitere 57 Gedichte vor.

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