Gebet eines Kindes von Frank Wedekind

Wann endlich wird der müden Welt
Die heißersehnte Ruh’ beschieden,
Die über uns am Himmelszelt
Beseelt der Sterne ew’gen Frieden?
 
Glücksel’ger Tag, wenn einst hienieden
Das wüste Toben eingestellt,
Sich liebend in die Arme fällt,
Was sich von Anbeginn gemieden!
 
Du heil’ge Nacht, aus Kampfgebraus
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Flieh’ ich mit jammernder Gebärde
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Zu dir, daß uns geholfen werde.
 
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Gieß deinen milden Segen aus
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Und sieh, es würde dieses Haus
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Zum schönsten Paradies der Erde!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Gebet eines Kindes“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
75
Entstehungsjahr
1905
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Gebet eines Kindes“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Frank Wedekind. 1864 wurde Wedekind in Hannover geboren. Im Jahr 1905 ist das Gedicht entstanden. München ist der Erscheinungsort des Textes. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her der Epoche Moderne zuordnen. Bei Wedekind handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 14 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 75 Worte. Die Gedichte „Altes Lied“, „Am Scheidewege“ und „An Berta Maria, Typus Gräfin Potocka“ sind weitere Werke des Autors Frank Wedekind. Zum Autor des Gedichtes „Gebet eines Kindes“ haben wir auf abi-pur.de weitere 114 Gedichte veröffentlicht.

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