Fülle von Conrad Ferdinand Meyer

Genug ist nicht genug! Gepriesen werde
Der Herbst! Kein Ast, der seiner Frucht entbehrte!
Tief beugt sich mancher allzureich beschwerte,
Der Apfel fällt mit dumpfem Laut zur Erde.
 
Genug ist nicht genug! Es lacht im Laube!
Die Pfirsche hat dem Munde zugewunken!
Ein helles Zechlied summt die Wespe trunken –
Genug ist nicht genug! – um eine Traube.
 
Genug ist nicht genug! Mit vollen Zügen
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Schlürft Dichtergeist am Borne des Genußes,
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Das Herz, auch es bedarf des Ueberflußes,
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Genug kann nie und nimmermehr genügen!

Details zum Gedicht „Fülle“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
82
Entstehungsjahr
1882
Epoche
Realismus

Gedicht-Analyse

Conrad Ferdinand Meyer ist der Autor des Gedichtes „Fülle“. Im Jahr 1825 wurde Meyer in Zürich geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1882 entstanden. Der Erscheinungsort ist Leipzig. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren kann der Text der Epoche Realismus zugeordnet werden. Meyer ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 82 Worte. Der Dichter Conrad Ferdinand Meyer ist auch der Autor für Gedichte wie „Die Füße im Feuer“, „Gespenster“ und „Hirtenfeuer“. Auf abi-pur.de liegen zum Autoren des Gedichtes „Fülle“ weitere 80 Gedichte vor.

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