Frühlingstrauer von Heinrich Kämpchen

Wenn der Frühling wiederkehret,
Bringt er Blumen ohne Zahl,
Eine Blume kehrt nicht wieder,
Kommt der Lenz auch tausendmal.
 
Diese eine holde Blume,
Die der rauhe Nord geknickt,
War mein Lieb, mein schön’res Leben,
Das der Himmel mir geschickt.
 
Tausend bunte Blumenaugen
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Leuchten in der Sonne Pracht,
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Meine arme süße Blume
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Schlummert in der Todesnacht.
 
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Wenn die andern Blumen sterben,
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Weckt sie neu der Frühlingsstrahl,
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Meine Blume kehrt nicht wieder,
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Kommt der Lenz auch tausendmal.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Frühlingstrauer“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
76
Entstehungsjahr
1909
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Frühlingstrauer“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Heinrich Kämpchen. Kämpchen wurde im Jahr 1847 in Altendorf an der Ruhr geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1909. Der Erscheinungsort ist Bochum. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht der Epoche Moderne zuordnen. Prüfe bitte vor Verwendung die Angaben zur Epoche auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epoche ist auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich Literaturepochen zeitlich überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung häufig mit Fehlern behaftet. Das Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 76 Worte. Die Gedichte „Am Rhein“, „Am Weinfelder Maar“ und „Am goldenen Sonntag“ sind weitere Werke des Autors Heinrich Kämpchen. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Frühlingstrauer“ weitere 165 Gedichte vor.

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