Frühlingsklage von Justinus Kerner

Die Sänger frei sich schwingen
Aus diesem Thränenthal,
Fröhlich im Sonnenstral
Ein helles Lied zu singen.
Ich blick’ empor mit Sehnen,
Befangen schlägt das Herz,
Mein Lied erzeugt der Schmerz,
Schnell stirbt es hin in Thränen.
 
Die Sänger ruhn mit Wonne
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Im grüngewölbten Baum,
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Sie träumen hellen Traum,
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Von Sternen, Mond und Sonne.
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Ich sitz’ in enger Zelle,
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Kein Traum lös’t meinen Harm,
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Ich sitze krank und arm,
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Schmerz macht mir jede Helle.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Frühlingsklage“

Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
74
Entstehungsjahr
1813
Epoche
Klassik,
Romantik

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Frühlingsklage“ ist Justinus Kerner. Kerner wurde im Jahr 1786 in Ludwigsburg geboren. 1813 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Tübingen. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zu den Epochen Klassik oder Romantik zu. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Basis geschehen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben bei Verwendung. Das vorliegende Gedicht umfasst 74 Wörter. Es baut sich aus 2 Strophen auf und besteht aus 16 Versen. Der Dichter Justinus Kerner ist auch der Autor für Gedichte wie „An Johannes Lämmerer“, „An den Hund des Todten“ und „Morgengefühl“. Zum Autor des Gedichtes „Frühlingsklage“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 19 Gedichte vor.

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