Frohe, sich besinnende Stunde von Joachim Ringelnatz

Mein Magen knurrt
Wie Ferngewitter grollen.
Die Katze schnurrt.
Was wohl solche Geräusche wollen?
 
Ich habe Geld. Ich habe Appetit.
Ich bin gesund und hab die Lust im Herzen,
Mit meiner Frau ganz kindisch dumm zu scherzen,
Auch wenn die seriöse Welt zusieht.
 
Ich brauche kein Klistier.
10 
Und was mir Freunde tun und sagen — —
11 
Oh, ist Gott gut zu mir!
12 
Wie soll ich das ertragen.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Frohe, sich besinnende Stunde“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
65
Entstehungsjahr
1932
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Frohe, sich besinnende Stunde“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Joachim Ringelnatz. Der Autor Joachim Ringelnatz wurde 1883 in Wurzen geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1932 entstanden. Der Erscheinungsort ist Berlin. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zu den Epochen Moderne oder Expressionismus zu. Bei dem Schriftsteller Ringelnatz handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epochen. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 65 Worte. Weitere bekannte Gedichte des Autors Joachim Ringelnatz sind „Abglanz“, „Abschied von Renée“ und „Abschiedsworte an Pellka“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Frohe, sich besinnende Stunde“ weitere 560 Gedichte vor.

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