Freundschaft von Joachim Ringelnatz

Erster Teil

Es darf eine Freundschaft formell sein,
Muß aber genau sein.
Eine Freundschaft kann rauh sein,
Aber muß hell sein.
 
Denn Allzusprödes versäumt oder verdirbt
Viel. Weil manchmal der Partner ganz plötzlich stirbt.
 
Mehr möchte ich nicht darüber sagen.
Denn ich sitze im Speisewagen
Und fühle mich aus Freundschaft wohl
10 
Bei „Gedämpfter Ochsenhüfte mit Wirsingkohl“.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.7 KB)

Details zum Gedicht „Freundschaft“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
10
Anzahl Wörter
54
Entstehungsjahr
1929
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Freundschaft“ ist Joachim Ringelnatz. Im Jahr 1883 wurde Ringelnatz in Wurzen geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1929 entstanden. Erscheinungsort des Textes ist Berlin. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text den Epochen Moderne oder Expressionismus zugeordnet werden. Ringelnatz ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das 54 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 10 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Die Gedichte „Abschiedsworte an Pellka“, „Afrikanisches Duell“ und „Alone“ sind weitere Werke des Autors Joachim Ringelnatz. Zum Autor des Gedichtes „Freundschaft“ haben wir auf abi-pur.de weitere 560 Gedichte veröffentlicht.

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