An eine matte Herbstfliege von Franz Grillparzer

Wanken dir die matten Füße,
ist der Flügel Schwung erlahmt?
Traurig schleichst du an dem Fenster,
das einst deine Spiele sah:
Ach, der Sommer ist verronnen,
und der rauhe Winter naht.
 
Doch sieh meine welken Kniee,
sieh das Antlitz totenbleich,
sieh der Augen mutges Feuer,
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von der Krankheit Hauch gelöscht;
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ist denn schon mein Herbst gekommen,
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eh mein Sommer noch erschien?
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „An eine matte Herbstfliege“

Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
61
Entstehungsjahr
1791 - 1872
Epoche
Biedermeier,
Realismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „An eine matte Herbstfliege“ des Autors Franz Grillparzer. 1791 wurde Grillparzer in Wien geboren. Im Zeitraum zwischen 1807 und 1872 ist das Gedicht entstanden. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text den Epochen Biedermeier oder Realismus zugeordnet werden. Der Schriftsteller Grillparzer ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das 61 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 2 Strophen. Franz Grillparzer ist auch der Autor für Gedichte wie „Entsagung“, „Vorzeichen“ und „Werbung“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „An eine matte Herbstfliege“ weitere 298 Gedichte vor.

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