Freiheit und Land von Erich Mühsam

Es schwillt die Kraft. Der Arm greift aus.
Die Sense schwingt sich übers Feld.
Der Schweiß quillt aus der Stirn heraus.
Doch nicht erlahmt die die starke Hand
des Arbeitsmanns. Es denkt der Held:
Freiheit und Land!
 
In Schwaden liegt das Korn gemäht.
Der es geackert, fährt es heim.
Noch einmal schweift sein Auge, späht,
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wo hoch und stolz die Ähre stand.
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Noch einmal formt sein Mund den Reim:
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Freiheit und Land!
 
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Die Sonne überstrahlt die Flur,
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die sich nach neuem Samen sehnt.
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zum Menschen flüstert die Natur,
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zum Menschen, der die Garben band,
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dem Sehnsucht alle Muskeln dehnt:
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Freiheit und Land!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.2 KB)

Details zum Gedicht „Freiheit und Land“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
18
Anzahl Wörter
102
Entstehungsjahr
1920
Epoche
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Erich Mühsam ist der Autor des Gedichtes „Freiheit und Land“. Der Autor Erich Mühsam wurde 1878 in Berlin geboren. 1920 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist München. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Expressionismus zugeordnet werden. Bei Mühsam handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 18 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 102 Worte. Erich Mühsam ist auch der Autor für Gedichte wie „Betäubung“, „Das Beispiel lebt“ und „Das Volk der Denker“. Zum Autor des Gedichtes „Freiheit und Land“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 57 Gedichte vor.

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