Frauensegen von Georg Trakl

Schreitest unter deinen Frau’n
Und du lächelst oft beklommen:
Sind so bange Tage kommen.
Weiß verblüht der Mohn am Zaun.
 
Wie dein Leib so schön geschwellt
Golden reift der Wein am Hügel.
Ferne glänzt des Weihers Spiegel
Und die Sense klirrt im Feld.
 
In den Büschen rollt der Tau,
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Rot die Blätter niederfließen.
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Seine liebe Frau zu grüßen
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Naht ein Mohr dir braun und rauh.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Frauensegen“

Autor
Georg Trakl
Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
66
Entstehungsjahr
1913
Epoche
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Frauensegen“ des Autors Georg Trakl. Im Jahr 1887 wurde Trakl in Salzburg geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1913 entstanden. Der Erscheinungsort ist Leipzig. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Expressionismus zugeordnet werden. Bei dem Schriftsteller Trakl handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das 66 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Die Gedichte „De profundis“, „Der Gewitterabend“ und „Der Spaziergang“ sind weitere Werke des Autors Georg Trakl. Zum Autor des Gedichtes „Frauensegen“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 60 Gedichte vor.

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