Ewige Ostern von Klabund

Als sie warfen Gott in Banden,
als sie ihn ans Kreuz geschlagen,
ist der Herr nach dreien Tagen
auferstanden.
 
Felder dorren. Nebel feuchten.
Wie auch hart der Winter wüte:
Einst wird wieder Blüt’ bei Blüte
leuchten.
 
Ganz Europa brach in Trümmer,
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und an Deutschland frißt der Geier, –
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doch der Frigga heiliger Schleier
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weht noch immer.
 
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Leben, Liebe, Lenz und Lieder:
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Mit der Erde mag’s vergehen.
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Auf dem nächsten Sterne sehen
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wir uns wieder.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Ewige Ostern“

Autor
Klabund
Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
74
Entstehungsjahr
1927
Epoche
Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Ewige Ostern“ des Autors Klabund. 1890 wurde Klabund in Crossen an der Oder geboren. 1927 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Berlin. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zur Epoche Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit zu. Vor Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und daher anfällig für Fehler. Das Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 74 Worte. Der Dichter Klabund ist auch der Autor für Gedichte wie „Altes Reiterlied“, „Ausmarsch“ und „Ballade“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Ewige Ostern“ weitere 139 Gedichte vor.

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