An Land von Joachim Ringelnatz

Wir sind betrunken wie die Wellen
Im Stillen Ozean.
Das hat uns armen Gesellen
Der Whisky angetan.
 
Wir glotzen stur in das Leben
Wie ein gekochter Fisch.
Wenn wir uns jetzt erheben,
Liegen wir unter dem Tisch.
 
So bleiben wir besser noch sitzen
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Und trinken immer noch mehr.
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Und unsere Nasen schwitzen
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Sehr.
 
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Wir wollen alle, alle nur noch lallen
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Und brüllen wie ein Rind,
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Daß wir den Leuten gefallen,
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Die nüchtern sind.

Details zum Gedicht „An Land“

Anzahl Verse
4
Anzahl Zeilen
16
Anzahl Wörter
73
Entstehungsjahr
1933
Epoche
Exilliteratur

Gedicht-Analyse

Joachim Ringelnatz ist der Autor des Gedichtes „An Land“. Im Jahr 1883 wurde Ringelnatz in Wurzen geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1933. In Berlin ist der Text erschienen. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Exilliteratur kann auf Grund er Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren vorgenommen werden. Die Angaben zur Epoche prüfe bitte vor Verwendung auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich die Literaturepochen zeitlich teilweise überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung fehleranfällig. Das 73 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 16 Zeilen mit insgesamt 4 Versen. Weitere Werke des Dichters Joachim Ringelnatz sind „Abgesehen von der Profitlüge“, „Abglanz“ und „Abschied von Renée“. Zum Autoren des Gedichtes „An Land“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 560 Gedichte vor.

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