Es gibt wohl auf der Welt von Klabund

Es gibt wohl auf der Welt
Nichts weiter wie Soldaten.
Sie sind zum Kampf bestellt
Der großen Potentaten.
Und Wein fließt aus den Reben:
Brüder, schenkt ein!
Soldaten müssen leben,
Soldaten müssen sein.
 
Wenn die Granate kracht,
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Wir liegen in den Schanzen
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Bei Tag und auch bei Nacht,
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Und leer ist unser Ranzen.
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Wann wird es Friede geben?
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Im Tod allein ...
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Soldaten müssen leben,
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Soldaten müssen sein ...
 
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O Mädchen, sei mir gut!
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Ich treibe aus dem Hafen.
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Bei manchem jungen Blut,
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Da hab ich schon geschlafen.
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Sollt ich nach Treue streben?
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Der Taler hier ist dein.
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Soldaten müssen leben!
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Soldaten müssen sein!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.5 KB)

Details zum Gedicht „Es gibt wohl auf der Welt“

Autor
Klabund
Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
24
Anzahl Wörter
102
Entstehungsjahr
1916
Epoche
Moderne,
Expressionismus,
Avantgarde / Dadaismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Es gibt wohl auf der Welt“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Klabund. Der Autor Klabund wurde 1890 in Crossen an der Oder geboren. 1916 ist das Gedicht entstanden. Erscheinungsort des Textes ist München. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht den Epochen Moderne, Expressionismus oder Avantgarde / Dadaismus zuordnen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben zur Epoche bei Verwendung. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Das Gedicht besteht aus 24 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 102 Worte. Weitere bekannte Gedichte des Autors Klabund sind „Ausmarsch“, „Ballade“ und „Baumblüte in Werder“. Zum Autor des Gedichtes „Es gibt wohl auf der Welt“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 139 Gedichte vor.

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