Eroberung von Frank Wedekind

Ach, sie strampelt mit den Füßen,
Ach, sie läßt es nicht geschehn,
Ach, noch kann ich ihren süßen
Körper nur zur Hälfte sehn;
Um die Hüfte weht der Schleier,
Um den Schleier irrt mein Blick,
Immer wilder loht mein Feuer,
Ach, sie drängt mich scheu zurück!
 
Mädchen, ich will nichts erzwingen;
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Mädchen, gib mir einen Kuß;
11 
Sieh, dich tragen eigne Schwingen
12 
Durch Begierde zum Genuß.
13 
Ach, da schmiegt sie sich und lächelt:
14 
Deine Küsse sind ein Graus;
15 
Und mit beiden Händen fächelt
16 
Sie der Kerze Schimmer aus.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Eroberung“

Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
87
Entstehungsjahr
1905
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Eroberung“ ist Frank Wedekind. 1864 wurde Wedekind in Hannover geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1905 entstanden. München ist der Erscheinungsort des Textes. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Moderne zugeordnet werden. Bei Wedekind handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das 87 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 2 Strophen. Die Gedichte „An Bruno“, „An Elka“ und „An Francisca de Warens“ sind weitere Werke des Autors Frank Wedekind. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Eroberung“ weitere 114 Gedichte vor.

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