Erblinden mag ich, sprach ich kühn von Christian Morgenstern

Erblinden mag ich, sprach ich kühn, –
mir bleibt nichts Neues mehr zu schauen!...
Da wandelt sich der Erde Grün
zum odemraubend kühlen Grauen.
 
Ein Schleier fällt auf die so recht
geliebten Wesen und Gelände,
und zu der – Geister Lichtgeschlecht
erhebt – ein Blinder seine Hände...
Arbeitsblatt zum Gedicht
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Details zum Gedicht „Erblinden mag ich, sprach ich kühn“

Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
8
Anzahl Wörter
44
Entstehungsjahr
1914
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Erblinden mag ich, sprach ich kühn“ des Autors Christian Morgenstern. Geboren wurde Morgenstern im Jahr 1871 in München. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1914. In München ist der Text erschienen. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her der Epoche Moderne zuordnen. Bei Morgenstern handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das 44 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 8 Versen mit insgesamt 2 Strophen. Weitere Werke des Dichters Christian Morgenstern sind „Brief einer Klabauterfrau“, „Brüder!“ und „Bundeslied der Galgenbrüder“. Zum Autor des Gedichtes „Erblinden mag ich, sprach ich kühn“ haben wir auf abi-pur.de weitere 189 Gedichte veröffentlicht.

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