Er von Heinrich Kämpchen

Er löschte aus, verglimmend, langsam, sacht,
Wie eine Lampe löscht nach langer Nacht,
Wird ihrem Dochte Oel nicht zugebracht. –
 
Die Flamme flackert dann und schwelt und zuckt
Und wird zum Fünkchen, das sich ängstlich duckt,
Bis es die Finsternis zuletzt verschluckt. –
 
So starb auch er – ihm hat der Tod die Kraft
In jahrelangem Siechtum still entrafft,
Bis er zusammenbrach, morsch und erschlafft. –
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.6 KB)

Details zum Gedicht „Er“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
9
Anzahl Wörter
62
Entstehungsjahr
1909
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Heinrich Kämpchen ist der Autor des GedichtesEr. Geboren wurde Kämpchen im Jahr 1847 in Altendorf an der Ruhr. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1909 zurück. Der Erscheinungsort ist Bochum. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her der Epoche Moderne zuordnen. Die Angaben zur Epoche prüfe bitte vor Verwendung auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich die Literaturepochen zeitlich teilweise überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung fehleranfällig. Das Gedicht besteht aus 9 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 62 Worte. Der Dichter Heinrich Kämpchen ist auch der Autor für Gedichte wie „Am Kochbrunnen in Wiesbaden“, „Am Marienbrönnlein“ und „Am Rhein“. Zum Autor des vorliegenden Gedichtes haben wir auf abi-pur.de weitere 165 Gedichte veröffentlicht.

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Daten werden aufbereitet

Weitere Gedichte des Autors Heinrich Kämpchen (Infos zum Autor)

Zum Autor Heinrich Kämpchen sind auf abi-pur.de 165 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.