Enzianen von Paul Haller

Dunkle Enzianenaugen
Blicken fragend in die meinen,
Und die meinen staunen wieder
In die blauen Kelche nieder.
 
„Tief und strahlend, duftberauschend,
Kurz, doch reich ist unser Leben.“
Und ich muß vor eurem Fragen
Meine Lider niederschlagen.
 
Eins nur hab ich, euch zu gleichen:
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Meine Seele jauchzt zuweilen
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Oder weint in Liedertönen,
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Wie aus kahlem Grund die schönen,
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Stillen, goldnen Blumen blühn.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Enzianen“

Autor
Paul Haller
Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
13
Anzahl Wörter
61
Entstehungsjahr
nach 1898
Epoche
Naturalismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Enzianen“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Paul Haller. Geboren wurde Haller im Jahr 1882 in Rein bei Brugg. Die Entstehungszeit des Gedichtes liegt zwischen den Jahren 1898 und 1920. In Aarau ist der Text erschienen. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text der Epoche Naturalismus zugeordnet werden. Bei Haller handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 61 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 13 Versen. Paul Haller ist auch der Autor für Gedichte wie „An die blasse Sonne I“, „An die blasse Sonne II“ und „An die strahlende Sonne“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Enzianen“ weitere 65 Gedichte vor.

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