An Hertha von Heinrich Kämpchen

Beim Frühlingsgange durch des Ruhrtals Prächten,
Da haben uns’re Seelen sich gefunden,
Nun bin ich dein in Tagen und in Nächten. –
 
Ja, dein für immer, wie auch du mein eigen,
Mein Glück, mein Leben bist, du Sonnenschöne,
Nur dürfen wir’s der kalten Welt nicht zeigen. –
 
Sie richtet lieblos und verdammt die Liebe,
Nicht eingeengt durch starre Alltagsschranken,
Wir aber folgen ihrem Sehnsuchtstriebe. –
 
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Wir folgten ihm und kosten Himmelswonnen,
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Wie sie ein Gott nur Sterblichen bereitet,
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Vom Zaubernetz der Phantasie umsponnen. –
 
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Und hat dein Herz geseufzt in bangem Harme,
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An meiner Brust sollst du vom Weh gesunden –
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O komm, Geliebte, komm in meine Arme. –

Details zum Gedicht „An Hertha“

Anzahl Verse
5
Anzahl Zeilen
15
Anzahl Wörter
105
Entstehungsjahr
1909
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „An Hertha“ ist Heinrich Kämpchen. Kämpchen wurde im Jahr 1847 in Altendorf an der Ruhr geboren. Im Jahr 1909 ist das Gedicht entstanden. Erschienen ist der Text in Bochum. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her kann der Text der Epoche Moderne zugeordnet werden. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Basis geschehen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben bei Verwendung. Das 105 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 15 Zeilen mit insgesamt 5 Versen. Heinrich Kämpchen ist auch der Autor für Gedichte wie „Am Grabe der Mutter“, „Am Kochbrunnen in Wiesbaden“ und „Am Marienbrönnlein“. Zum Autoren des Gedichtes „An Hertha“ haben wir auf abi-pur.de weitere 165 Gedichte veröffentlicht.

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