Entgleite nicht von Joachim Ringelnatz

Wer hätte damals das gedacht!?
Von mir!? — Wie war ich davon weit!
 
Dann stieg ich, stiegen wir zu zweit
Und sagten glücklich vor der Nacht;
„Kehr nie zurück, bedankte Ärmlichkeit!“
 
Es war ein wunderschönes Hausen
In guter, kleinerbauter Heimlichkeit. —
 
Ganz winzige, herzförmige Fenster gibt's. —
 
Im reichen Raum vergißt man leicht das Draußen. —
 
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Entgleite nicht, du Glück der Einfachheit.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Entgleite nicht“

Anzahl Strophen
6
Anzahl Verse
10
Anzahl Wörter
58
Entstehungsjahr
1932
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Joachim Ringelnatz ist der Autor des Gedichtes „Entgleite nicht“. Geboren wurde Ringelnatz im Jahr 1883 in Wurzen. 1932 ist das Gedicht entstanden. Erschienen ist der Text in Berlin. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her den Epochen Moderne oder Expressionismus zuordnen. Der Schriftsteller Ringelnatz ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das vorliegende Gedicht umfasst 58 Wörter. Es baut sich aus 6 Strophen auf und besteht aus 10 Versen. Joachim Ringelnatz ist auch der Autor für Gedichte wie „7. August 1929“, „Abendgebet einer erkälteten Negerin“ und „Abermals in Zwickau“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Entgleite nicht“ weitere 560 Gedichte vor.

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