Einst von Klabund

Einst werden wir wie Frühling wehen,
Und es verschattet sich der Horizont.
Die Spitzen unsrer Lanzen gehen
Wie Sterne nachts von Herzglut noch besonnt.
 
Es wird Aurora unsre Stirn bekränzen
Mit roten Wolken unterm Himmelsschein.
Wir ziehen über unsre eignen Grenzen
In unsre eignen Städte wieder ein.
 
O wieder eine Mutter haben!
10 
Mit einem Mädchen Hand in Hand zu gehn!
11 
Wir brauchen keine Brüder mehr begraben
12 
Und dürfen wieder nach den Schwalben sehn ...
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.7 KB)

Details zum Gedicht „Einst“

Autor
Klabund
Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
73
Entstehungsjahr
1916
Epoche
Moderne,
Expressionismus,
Avantgarde / Dadaismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Einst“ des Autors Klabund. Geboren wurde Klabund im Jahr 1890 in Crossen an der Oder. Im Jahr 1916 ist das Gedicht entstanden. Erscheinungsort des Textes ist München. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zu den Epochen Moderne, Expressionismus oder Avantgarde / Dadaismus zu. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben zur Epoche bei Verwendung. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Das vorliegende Gedicht umfasst 73 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 12 Versen. Weitere bekannte Gedichte des Autors Klabund sind „Altes Reiterlied“, „Ausmarsch“ und „Ballade“. Zum Autor des Gedichtes „Einst“ haben wir auf abi-pur.de weitere 139 Gedichte veröffentlicht.

Daten werden aufbereitet

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Weitere Gedichte des Autors Klabund (Infos zum Autor)

Zum Autor Klabund sind auf abi-pur.de 139 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.