Einem ängstlich Einsteigenden von Joachim Ringelnatz

Flieg zu, Insasse!
Und lasse
Lasse dich
Nur äußerlich
Von andern lenken.
 
Du mußt denken:
Deine Linie geht
Nach deinem Willen
Und im stillen
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Wie ein arglos Gebet.
 
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Selbstverständlich interessiere dich
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Sehr für Wetter, Höhenmesser,
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Richtung, Zeit etcetera. Jedoch:
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Weite Gedanken tragen dich
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Noch höher und noch besser
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Als es deine Maschine tut.
 
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Fliege gut!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.2 KB)

Details zum Gedicht „Einem ängstlich Einsteigenden“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
17
Anzahl Wörter
55
Entstehungsjahr
1929
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Einem ängstlich Einsteigenden“ des Autors Joachim Ringelnatz. Ringelnatz wurde im Jahr 1883 in Wurzen geboren. 1929 ist das Gedicht entstanden. In Berlin ist der Text erschienen. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her den Epochen Moderne oder Expressionismus zuordnen. Ringelnatz ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das 55 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 17 Versen mit insgesamt 4 Strophen. Weitere Werke des Dichters Joachim Ringelnatz sind „Abermals in Zwickau“, „Abgesehen von der Profitlüge“ und „Abglanz“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Einem ängstlich Einsteigenden“ weitere 560 Gedichte vor.

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