Eine Seele von Heinrich Kämpchen

Eine Seele hatte ich gefunden –
Wie der Taucher in die Flut gebettet,
Eine teure Seele sich gerettet,
Und die eine Seele ist verschwunden. –
 
Eine Seele – und ich war schon trunken
Beim Gedanken, daß die eine liebe
Seele ewig meinem Herzen bliebe,
Und doch ist sie jählings mir versunken. –
 
Ja, versunken – und für ewig, immer,
10 
Wie ein Stern versinkt im Weltenalle –
11 
Traurig sitz’ ich hier in öder Halle,
12 
Denn die eine Seele kehret nimmer. –
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Eine Seele“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
73
Entstehungsjahr
1909
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Heinrich Kämpchen ist der Autor des Gedichtes „Eine Seele“. 1847 wurde Kämpchen in Altendorf an der Ruhr geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1909 entstanden. Erschienen ist der Text in Bochum. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text der Epoche Moderne zugeordnet werden. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Basis geschehen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben bei Verwendung. Das vorliegende Gedicht umfasst 73 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 12 Versen. Weitere Werke des Dichters Heinrich Kämpchen sind „Am Kochbrunnen in Wiesbaden“, „Am Marienbrönnlein“ und „Am Rhein“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Eine Seele“ weitere 165 Gedichte vor.

Daten werden aufbereitet

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Weitere Gedichte des Autors Heinrich Kämpchen (Infos zum Autor)

Zum Autor Heinrich Kämpchen sind auf abi-pur.de 165 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.