Ein Wunsch von Christian Morgenstern

Weißt, was ich möchte, Mädchen?
Ich wollt, ich wär ein Maurer
und stürzte vom Gerüst,
und kurze Frist nur gäbe
man meinem Leben noch …
Sie trügen in dein Haus mich,
du pflegtest mich voll Mitleid,
voll frauenhafter Güte,
voll leiser Traurigkeit …
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Und deine Hände lägen
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auf meiner Fieberstirn,
12 
und unter deinen Händen
13 
schliefe mein Herzblut ein.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Ein Wunsch“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
13
Anzahl Wörter
56
Entstehungsjahr
1898
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Ein Wunsch“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Christian Morgenstern. Geboren wurde Morgenstern im Jahr 1871 in München. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1898 zurück. Berlin ist der Erscheinungsort des Textes. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Moderne kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Bei Morgenstern handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 56 Wörter. Es baut sich aus nur einer Strophe auf und besteht aus 13 Versen. Weitere bekannte Gedichte des Autors Christian Morgenstern sind „Bundeslied der Galgenbrüder“, „Da nimm. Das laß ich dir zurück, o Welt“ und „Das Auge der Maus“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Ein Wunsch“ weitere 189 Gedichte vor.

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