Ein Tischbein hing von Joachim Ringelnatz

Ein Tischbein hing,
Während die andern sich stehenden Fußes befanden.
So ist das Feuer entstanden,
Das auf die Ställe überging,
Wobei sechs Ferkel verbrannten.
Der Schaden soll bedeutend sein.
Kein Ferkel war versichert.
Horch! In der Asche kichert
Ein selbst verkohltes Hängebein.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.6 KB)

Details zum Gedicht „Ein Tischbein hing“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
9
Anzahl Wörter
42
Entstehungsjahr
1924
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Ein Tischbein hing“ des Autors Joachim Ringelnatz. Im Jahr 1883 wurde Ringelnatz in Wurzen geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1924 zurück. Erscheinungsort des Textes ist Potsdam. Eine Zuordnung des Gedichtes zu den Epochen Moderne oder Expressionismus kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Der Schriftsteller Ringelnatz ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das vorliegende Gedicht umfasst 42 Wörter. Es baut sich aus nur einer Strophe auf und besteht aus 9 Versen. Die Gedichte „Abermals in Zwickau“, „Abgesehen von der Profitlüge“ und „Abglanz“ sind weitere Werke des Autors Joachim Ringelnatz. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Ein Tischbein hing“ weitere 560 Gedichte vor.

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