An Gabriele B. von Joachim Ringelnatz

Schenk mir dein Herz für vierzehn Tage,
Du weit ausschreitendes Giraffenkind,
Auf daß ich ehrlich und wie in den Wind
Dir Gutes und Verliebtes sage.
 
Als ich dich sah, du lange Gabriele,
Hat mich ein Loch in deinem Strumpf gerührt,
Und ohne daß du’s weißt, hat meine Seele
Durch dieses Loch sich bei dir eingeführt.
Verjag sie nicht und sage: „Ja!“
10 
Es war so schön, als ich dich sah.

Details zum Gedicht „An Gabriele B.“

Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
10
Anzahl Wörter
70
Entstehungsjahr
nach 1899
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Joachim Ringelnatz ist der Autor des Gedichtes „An Gabriele B.“. Geboren wurde Ringelnatz im Jahr 1883 in Wurzen. Das Gedicht ist in der Zeit von 1899 bis 1934 entstanden. Der Erscheinungsort ist Berlin. Eine Zuordnung des Gedichtes zu den Epochen Moderne oder Expressionismus kann auf Grund er Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren vorgenommen werden. Bei Ringelnatz handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epochen. Das vorliegende Gedicht umfasst 70 Wörter. Es baut sich aus 2 Strophen auf und besteht aus 10 Versen. Die Gedichte „Abschied von Renée“, „Abschiedsworte an Pellka“ und „Afrikanisches Duell“ sind weitere Werke des Autoren Joachim Ringelnatz. Zum Autoren des Gedichtes „An Gabriele B.“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 560 Gedichte vor.

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