Ein Frühlingstag von Klabund

Die Leute schnuppern in die Luft wie Hunde,
Die dieses Frühlingstages Ruch erspüren wollen.
Die Sonne steigt sehr langsam aus dem Grunde
Der schwarzen Wolken, wie ein Bergmann aus den Stollen.
Und aus den Menschen zieht sie einen Schatten,
Verzerrt sind Kopf und Rumpf und Flanken
So kriechen unsre heiligsten Gedanken
Vor uns am Boden, die das Licht doch hatten.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.6 KB)

Details zum Gedicht „Ein Frühlingstag“

Autor
Klabund
Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
8
Anzahl Wörter
60
Entstehungsjahr
1913
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Ein Frühlingstag“ des Autors Klabund. Geboren wurde Klabund im Jahr 1890 in Crossen an der Oder. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1913. In Berlin ist der Text erschienen. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text den Epochen Moderne oder Expressionismus zugeordnet werden. Die Angaben zur Epoche prüfe bitte vor Verwendung auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich die Literaturepochen zeitlich teilweise überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung fehleranfällig. Das 60 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 8 Versen mit nur einer Strophe. Der Dichter Klabund ist auch der Autor für Gedichte wie „Ausmarsch“, „Ballade“ und „Baumblüte in Werder“. Zum Autor des Gedichtes „Ein Frühlingstag“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 139 Gedichte vor.

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