Ein Bild von Klabund

In einer Galerie ein Mädchenbild – war es in Kassel,
In München, in Berlin? – ich weiß nur, daß es mir gehört.
Ihr ganzer Leib ein Auge: eine Assel,
Die feuchte Grüfte raschelnd stört.
 
Doch sah man näher hin, so milderten die falben,
Verhetzten Blicke sich, die dem Beschauer fluchen,
Und sind wie junge, frühgefangne Schwalben,
Die flügelschlagend ihren Süden suchen.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.5 KB)

Details zum Gedicht „Ein Bild“

Autor
Klabund
Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
8
Anzahl Wörter
59
Entstehungsjahr
1913
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Ein Bild“ ist Klabund. Der Autor Klabund wurde 1890 in Crossen an der Oder geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1913 entstanden. Berlin ist der Erscheinungsort des Textes. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zu den Epochen Moderne oder Expressionismus zu. Die Richtigkeit der Epochen sollte vor Verwendung geprüft werden. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da es keine starren zeitlichen Grenzen bei der Epochenbestimmung gibt, können hierbei Fehler entstehen. Das Gedicht besteht aus 8 Versen mit insgesamt 2 Strophen und umfasst dabei 59 Worte. Klabund ist auch der Autor für Gedichte wie „Abschied der Mutter von ihrem Sohn“, „Ad notam“ und „Akim Akimitsch“. Zum Autor des Gedichtes „Ein Bild“ haben wir auf abi-pur.de weitere 139 Gedichte veröffentlicht.

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