An Francisca de Warens von Frank Wedekind

Gestern dacht’ ich eines Kusses,
Wie ihn deine Mutter gab;
In Erinn’rung des Genusses
Leckt’ ich mir die Lippen ab.
 
Ach das war so warm, so saftig,
Daß, ich weiß nicht, wie’s geschah,
Plötzlich ich sie ganz leibhaftig
Wieder bei mir sitzen sah;
 
Lauschte, wie sie sang und lachte,
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Manch’ bedeutungsvolles Wort;
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Aber als ich dein gedachte,
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War sie plötzlich wieder fort.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „An Francisca de Warens“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
64
Entstehungsjahr
1905
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „An Francisca de Warens“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Frank Wedekind. Geboren wurde Wedekind im Jahr 1864 in Hannover. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1905 zurück. Erscheinungsort des Textes ist München. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Moderne zugeordnet werden. Der Schriftsteller Wedekind ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 64 Worte. Weitere Werke des Dichters Frank Wedekind sind „An Bruno“, „An Elka“ und „An Madame de Warens“. Zum Autor des Gedichtes „An Francisca de Warens“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 114 Gedichte vor.

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