Meinem Freunde Detlev, dem Dichter Liliencron von Richard Dehmel

Doch hör’ich noch der Tausende Entzücken
und Ihn von seinen goldnen Sternen sprechen
und sehe noch ihn seine Rosen brechen
und noch den Kranz das Haupt ihm blutig drücken.
 
Sie lagen jubelnd an den Silberbächen
und ließen sich mit seinen Blumen schmücken
und sahn ihn Blüte nur um Blüte pflücken
und nicht die Dornen ihm die Stirn zerstechen.
 
Sie waren Alle jammernd hergekrochen
10 
und Jeder sprach von Plagen ohne Zahl,
11 
er hatte Allen alle weggesprochen,
 
12 
verschmachtet sank er hin am Bachesrande;
13 
da starrten sie, da sahn sie seine Qual – –
14 
So träumte mir von unserm Vaterlande.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.4 KB)

Details zum Gedicht „Meinem Freunde Detlev, dem Dichter Liliencron“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
96
Entstehungsjahr
1893
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Richard Dehmel ist der Autor des Gedichtes „Meinem Freunde Detlev, dem Dichter Liliencron“. Im Jahr 1863 wurde Dehmel in Wendisch-Hermsdorf, Mark Brandenburg geboren. 1893 ist das Gedicht entstanden. Erscheinungsort des Textes ist München. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht der Epoche Moderne zuordnen. Dehmel ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 96 Wörter. Es baut sich aus 4 Strophen auf und besteht aus 14 Versen. Der Dichter Richard Dehmel ist auch der Autor für Gedichte wie „Antwort“, „Auf der Reise“ und „Aufblick“. Zum Autor des Gedichtes „Meinem Freunde Detlev, dem Dichter Liliencron“ haben wir auf abi-pur.de weitere 490 Gedichte veröffentlicht.

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Daten werden aufbereitet

Weitere Gedichte des Autors Richard Dehmel (Infos zum Autor)

Zum Autor Richard Dehmel sind auf abi-pur.de 490 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.