Dummfälta’la von Michel Buck

Lauft a klei’s Büable alloi’,
Findt dô a Veili am Roi’
Und a Schmalzappel derbei –
Jerum, wia menschalats glei!
S glaubt em betrüaglicha Schei’,
Brockt d Appel, lôht s Veigeli sei’.
 
Fluicht dô a Fältere klei’
Wuslig beim Lädele rei’,
Ischt noh so jung und so dumm,
10 
Pfludrat um s Ämpele rum,
11 
Bis es a Pfuchzgerle thuat –
12 
S Fälterle leit in der Gluat.

Details zum Gedicht „Dummfälta’la“

Autor
Michel Buck
Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
64
Entstehungsjahr
bis 1888
Epoche
Realismus,
Naturalismus

Gedicht-Analyse

Michel Buck ist der Autor des Gedichtes „Dummfälta’la“. Im Jahr 1832 wurde Buck in Ertingen, Oberamt Riedlingen geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1888 entstanden. Erschienen ist der Text in Stuttgart. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her kann der Text den Epochen Realismus oder Naturalismus zugeordnet werden. Die Richtigkeit der Epochen sollte vor Verwendung geprüft werden. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da es keine starren zeitlichen Grenzen bei der Epochenbestimmung gibt, können hierbei Fehler entstehen. Das 64 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 2 Strophen. Der Dichter Michel Buck ist auch der Autor für Gedichte wie „A Trom“, „Am Bächle“ und „Am Kinderbrunna“. Zum Autoren des Gedichtes „Dummfälta’la“ haben wir auf abi-pur.de weitere 55 Gedichte veröffentlicht.

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