Dreiste Blicke von Joachim Ringelnatz

Über die Knie
Unter ein Röckchen zu schaun – –
Wenn sie doch das und die
Haben, die schönen Fraun!
 
Über einen öffnenden Saum
In Täler zwischen Brüstchen
Darf Blick wie stiller Traum
Stürzen sein Lüstchen.
 
Sollen doch Frauen auch
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So blicken, – nicht schielen –
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Wenn Arm, Popo und Bauch
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In Fältchen spielen.
 
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Nimm, was der Blick dir gibt,
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Sei es, was es sei.
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Bevor sich das selber liebt,
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Ist’s schon vorbei.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Dreiste Blicke“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
70
Entstehungsjahr
1929
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Joachim Ringelnatz ist der Autor des Gedichtes „Dreiste Blicke“. Ringelnatz wurde im Jahr 1883 in Wurzen geboren. Im Jahr 1929 ist das Gedicht entstanden. In Berlin ist der Text erschienen. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text den Epochen Moderne oder Expressionismus zugeordnet werden. Der Schriftsteller Ringelnatz ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das 70 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 4 Strophen. Weitere bekannte Gedichte des Autors Joachim Ringelnatz sind „Abgesehen von der Profitlüge“, „Abglanz“ und „Abschied von Renée“. Zum Autor des Gedichtes „Dreiste Blicke“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 560 Gedichte vor.

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