Drei wilde Gänse von Klabund

Drei wilde Gänse, die flogen über See.
Da schoß der Jäger alle drei,
und was einmal ins Wasser fiel,
kommt nimmer in die Höh’.
 
Drei junge Mädels, die führte ein Kavalier aus,
und wenn erst ein Mädel mal Sekt genascht,
Liebe genascht, Hiebe genascht –
die kommt nicht mehr nach Haus.
 
Und ich pfeife auf meine Jungfernschaft,
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und ich pfeife auf mein Leben.
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Der Kerl, der sie mir genommen hat,
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um eins und um zwei und um drei bei der Nacht,
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der kann sie mir nimmer geben.
 
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Geh, schenk mir doch ’n Fuffzger,
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geh, schenk mir doch ’ne Mark.
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Ich will mich mit Schnaps besaufen,
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ich will mir eine Villa kaufen
18 
oder einen Sarg …
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.3 KB)

Details zum Gedicht „Drei wilde Gänse“

Autor
Klabund
Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
18
Anzahl Wörter
113
Entstehungsjahr
1927
Epoche
Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Drei wilde Gänse“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Klabund. Klabund wurde im Jahr 1890 in Crossen an der Oder geboren. 1927 ist das Gedicht entstanden. Erschienen ist der Text in Berlin. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Basis geschehen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben bei Verwendung. Das Gedicht besteht aus 18 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 113 Worte. Weitere Werke des Dichters Klabund sind „Ballade“, „Baumblüte in Werder“ und „Bauz“. Zum Autor des Gedichtes „Drei wilde Gänse“ haben wir auf abi-pur.de weitere 139 Gedichte veröffentlicht.

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