Diogen und der Bettler von Gottlieb Konrad Pfeffel

Der weise Diogen (der Tyll
Der Philosophen) thronte still
Und sorgenlos in seiner Tonne.
Ein krummer Bettler von Athen
Trat höhnisch vor ihn hin: Freund! geh mir aus der Sonne;
Die Welt ist groß, sprach Diogen.
Der Sanskülotte schwingt die Krücke:
Meynst du, ich sey ein Narr, wie Philipps Sohn?
Versetzt er, schlägt das Faß in Stücke,
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Und zieht dann im Triumph davon.
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Der Weise regte keinen Finger;
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Er sah halb lachend, halb betrübt
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Die Trümmer an und sprach: Ich sehe wohl, es giebt
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Was ärgers noch als Weltbezwinger.
Arbeitsblatt zum Gedicht
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Details zum Gedicht „Diogen und der Bettler“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
89
Entstehungsjahr
1797
Epoche
Klassik

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Diogen und der Bettler“ ist Gottlieb Konrad Pfeffel. Der Autor Gottlieb Konrad Pfeffel wurde 1736 in Colmar geboren. 1797 ist das Gedicht entstanden. Tübingen ist der Erscheinungsort des Textes. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zur Epoche Klassik zu. Vor Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und daher anfällig für Fehler. Das vorliegende Gedicht umfasst 89 Wörter. Es baut sich aus nur einer Strophe auf und besteht aus 14 Versen. Gottlieb Konrad Pfeffel ist auch der Autor für Gedichte wie „Die Sonnenuhr“, „Vergangenheit“ und „Am Grab der Gattin sprach zum trauernden Geleite“. Zum Autor des Gedichtes „Diogen und der Bettler“ haben wir auf abi-pur.de keine weiteren Gedichte veröffentlicht.

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