Alles von Richard Dehmel

Laß uns noch die Nacht erwarten,
bis wir alle Sterne sehn;
falt die Hände - in den harten
Steigen durch den stillen Garten
geht das Heimweh auf den Zehn.
 
Geht und holt die Anemone,
die du einst ans Herzchen drücktest,
geht umklungen von dem Tone
einst des Baums, aus dessen Krone
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du dein erstes Fernweh pflücktest.
 
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Und du schüttelst aus den Haaren,
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was dir an der Seele frißt,
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selig Kind mit dreißig Jahren,
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Alles wirst du noch erfahren,
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Alles, was dir heilsam ist.

Details zum Gedicht „Alles“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
15
Anzahl Wörter
83
Entstehungsjahr
1863 - 1920
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Alles“ des Autoren Richard Dehmel. Im Jahr 1863 wurde Dehmel in Wendisch-Hermsdorf, Mark Brandenburg geboren. In der Zeit von 1879 bis 1920 ist das Gedicht entstanden. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autoren lassen eine Zuordnung zur Epoche Moderne zu. Der Schriftsteller Dehmel ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 83 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 15 Versen. Weitere bekannte Gedichte des Autoren Richard Dehmel sind „Bastard“, „Bitte“ und „Büßende Liebe“. Zum Autoren des Gedichtes „Alles“ haben wir auf abi-pur.de weitere 490 Gedichte veröffentlicht.

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