Die schöne Mary von Robert Burns

Geh’, hol mir einen Becher Wein,
Und laß von Silber sein die Schale,
Daß ich noch trink’, bevor ich geh’,
Der Liebsten Wohl zum letzten Male.
Das Boot liegt an dem Strand von Leith,
Der Wind peitscht wild die Wassermassen,
Bald zieht das Schiff den Anker auf,
Und ich muß, Mary, Dich verlassen.
 
Trompeten schmettern, Banner weh’n,
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Die Speere in der Sonne blinken,
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Das Kriegsgeschrei im Feld ertönt,
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Zum heißen Kampf die Führer winken;
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Doch nicht das Weh, zu Land und See,
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Kann mich mit solchem Schmerz erfassen,
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Was mich allein erfüllt mit Pein,
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Ist, daß ich, Mary, Dich muß lassen.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Die schöne Mary“

Autor
Robert Burns
Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
102
Entstehungsjahr
1788
Epoche
Aufklärung,
Empfindsamkeit,
Sturm & Drang

Gedicht-Analyse

Robert Burns ist der Autor des Gedichtes „Die schöne Mary“. Burns wurde im Jahr 1759 in Alloway (Ayrshire) geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1788 entstanden. Der Erscheinungsort ist Berlin. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text den Epochen Aufklärung, Empfindsamkeit, Sturm & Drang oder Klassik zugeordnet werden. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben zur Epoche bei Verwendung. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Das vorliegende Gedicht umfasst 102 Wörter. Es baut sich aus 2 Strophen auf und besteht aus 16 Versen. Robert Burns ist auch der Autor für Gedichte wie „Da liegt der Hund begraben“, „Das Auge voll Thränen“ und „Das süße Liebchen“. Zum Autor des Gedichtes „Die schöne Mary“ haben wir auf abi-pur.de weitere 101 Gedichte veröffentlicht.

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