Die schöne Anna von Robert Burns

Ihr Burschen gut, seid auf der Huth,
Wohl bei der Lady Ann:
Sie ist sehr schön, doch sollt Ihr seh’n,
Wie sie Euch foltern kann.
Ihr Auge lacht aus dunkler Nacht,
Zart ist die Haut, wie Schwan,
Und eine Taille hat sie, daß
Man sie umspannen kann.
 
Wenn Grazie lacht und Frohsinn wacht,
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Entzückt es manchen Mann;
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Doch, sollt Ihr seh’n, nicht ganz so schön,
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Ist es bei Lady Ann’.
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Der Fessel Band, entmannt die Hand,
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Lieb’ macht zum Sklav den Mann;
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Ihr Burschen gut, seid auf der Huth
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Wohl bei der Lady Ann’.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Die schöne Anna“

Autor
Robert Burns
Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
96
Entstehungsjahr
1789
Epoche
Aufklärung,
Empfindsamkeit,
Sturm & Drang

Gedicht-Analyse

Robert Burns ist der Autor des Gedichtes „Die schöne Anna“. Der Autor Robert Burns wurde 1759 in Alloway (Ayrshire) geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1789 zurück. Berlin ist der Erscheinungsort des Textes. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text den Epochen Aufklärung, Empfindsamkeit, Sturm & Drang oder Klassik zugeordnet werden. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Basis geschehen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben bei Verwendung. Das Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 2 Strophen und umfasst dabei 96 Worte. Die Gedichte „Betrog’ner Bursch“, „Beß und ihr Spinnrad“ und „Da liegt der Hund begraben“ sind weitere Werke des Autors Robert Burns. Zum Autor des Gedichtes „Die schöne Anna“ haben wir auf abi-pur.de weitere 101 Gedichte veröffentlicht.

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