Die grosse Orgel zu Freiburg in der Schweiz von Ignaz Heinrich Karl von Wessenberg

Vom düstern Ernst der Münsterhall’ umgeben,
Lag mit dem Volk ich im Gebet ergossen,
Als sich der Orgel Wundertön’ ergossen:
In Himmelsräumen glaubt’ ich jetzt zu schweben.
 
Das Hallelujah hört’ ich sich erheben
Wie Ströme Zauberklangs, vom Lenz erschlossen;
Aus Einem Chore hört’ ich hundert sprossen,
Vor Gottes Thron der Wonn’ und Ehrfurcht Beben.
 
Bald rauschten mir die großen Harmonieen,
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Als ob ich sie ganz in der Nähe höre,
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Mit Vollgewalt, des Herzens Grund zu rühren;
 
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Bald schienen sie mein lauschend Ohr zu fliehen,
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Als ob sich fern der leise Laut verlöre:
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Da fühlt’ ich Sehnsucht mir die Seel’ entführen.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (25.7 KB)

Details zum Gedicht „Die grosse Orgel zu Freiburg in der Schweiz“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
100
Entstehungsjahr
1834
Epoche
Romantik,
Biedermeier,
Junges Deutschland & Vormärz

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Die grosse Orgel zu Freiburg in der Schweiz“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Ignaz Heinrich Karl von Wessenberg. Im Jahr 1774 wurde Wessenberg in Dresden geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1834. Der Erscheinungsort ist Stuttgart und Tübingen. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her den Epochen Romantik, Biedermeier oder Junges Deutschland & Vormärz zuordnen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben zur Epoche bei Verwendung. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Das vorliegende Gedicht umfasst 100 Wörter. Es baut sich aus 4 Strophen auf und besteht aus 14 Versen. Weitere bekannte Gedichte des Autors Ignaz Heinrich Karl von Wessenberg sind „Die Ostereier“, „Ostern“ und „Die Harmonie des Abends“. Zum Autor des Gedichtes „Die grosse Orgel zu Freiburg in der Schweiz“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de keine weiteren Gedichte vor.

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