Die fromme Magd von Bartholomäus Ringwaldt

Ein fromme Magd von gutem Stand
Geht ihrer Frauen fein zur Hand,
Hält Schüssel, Tisch und Teller weiß
Zu ihrem und der Frauen Preiß.
Sie trägt und bringt kein neue Mähr,
Geht still in ihrer Arbeit her,
Ist treu und eines keuschen Muths
Und thut den Kindern alles Guts.
Sie ist auch munter, hurtig, frisch,
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Verbringet ihr Geschäfte risch **)
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Und hälts der Frauen wol zu gut,
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Wenn sie um Schaden reden thut.
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Sie hat darzu ein fein Geberd,
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Hält alles sauber an dem Heerd,
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Verwahrt das Feuer und das Licht
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Und schlummert in der Kirchen nicht.
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**) Risch. rasch.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Die fromme Magd“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
17
Anzahl Wörter
98
Entstehungsjahr
1585
Epoche
Humanismus, Renaissance & Reformation

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Die fromme Magd“ von Bartholomäus Ringwaldt. Der Autor Bartholomäus Ringwaldt wurde 1532 in Frankfurt an der Oder geboren. 1585 ist das Gedicht entstanden. Erscheinungsort des Textes ist Berlin. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Humanismus, Renaissance & Reformation kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Prüfe bitte vor Verwendung die Angaben zur Epoche auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epoche ist auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich Literaturepochen zeitlich überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung häufig mit Fehlern behaftet. Das Gedicht besteht aus 17 Versen mit nur einer Strophe und umfasst dabei 98 Worte. Zum Autor des Gedichtes „Die fromme Magd“ haben wir auf abi-pur.de keine weiteren Gedichte veröffentlicht.

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