Der Mond und sie von Hermann Lingg

Wie ist so ruhig, klar und rein
Dein liebes Angesicht,
So wie im Lenz der Mondenschein
Ein träumerisches Licht!
 
Ich gehe nächtens nie allein,
Dein holdes Bild geht mit,
Und selbst der Mond in hellem Schein
Hält mit mir Schritt und Tritt.
 
Doch geh' ich in mein Kämmerlein,
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Und drück' die Augen zu,
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So schwindet zwar der Mondenschein,
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Doch niemals, Liebchen, du.

Details zum Gedicht „Der Mond und sie“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
62
Entstehungsjahr
1820 - 1905
Epoche
Biedermeier,
Junges Deutschland & Vormärz,
Realismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Der Mond und sie“ des Autors Hermann Lingg. Geboren wurde Lingg im Jahr 1820 in Lindau am Bodensee. In der Zeit von 1836 bis 1905 ist das Gedicht entstanden. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht den Epochen Biedermeier, Junges Deutschland & Vormärz, Realismus, Naturalismus oder Moderne zuordnen. Die Angaben zur Epoche prüfe bitte vor Verwendung auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich die Literaturepochen zeitlich teilweise überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung fehleranfällig. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 62 Worte. Der Dichter Hermann Lingg ist auch der Autor für Gedichte wie „Lied“, „Die Mumie“ und „Der schwarze Tod“. Zum Autor des Gedichtes „Der Mond und sie“ haben wir auf abi-pur.de weitere 20 Gedichte veröffentlicht.

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