Die boshafte Schäferin von Christian Felix Weiße

Der Frühling ist schon wieder da,
Und du liebst noch nicht, Sylvia?
Wenn wird einmal dein Herz empfinden!
Glaubst du, du seyst darzu zu jung?
Nein: Schäferinnen, die entzünden,
Sind auch zur Liebe reif genung.
 
Sylvia.
Ich weis es, und ich folgte dir;
Wie oft riethst du die Liebe mir!
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Wie schön hab ich den Rath gefunden!
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Ja Thyrsis, dich werd ich zwar fliehn:
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Doch heute noch werd ich verbunden:
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Mich liebt Amynt, wie lieb ich ihn!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Die boshafte Schäferin“

Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
13
Anzahl Wörter
77
Entstehungsjahr
1758
Epoche
Aufklärung

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Die boshafte Schäferin“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Christian Felix Weiße. Im Jahr 1726 wurde Weiße in Annaberg geboren. 1758 ist das Gedicht entstanden. Leipzig ist der Erscheinungsort des Textes. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Aufklärung kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Bei Weiße handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das 77 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 13 Versen mit insgesamt 2 Strophen. Christian Felix Weiße ist auch der Autor für Gedichte wie „An den Amor“, „An die Muse“ und „An die Muse“. Zum Autor des Gedichtes „Die boshafte Schäferin“ haben wir auf abi-pur.de weitere 100 Gedichte veröffentlicht.

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