Die Weste von Christian Morgenstern

Es lebt in Süditalien eine Weste
an einer Kirche dämmrigem Altar.
Versteht mich recht: Noch dient sie Gott aufs beste.
Doch wie in Adam schon Herr Hæckel war,
(zum Beispiel bloß), so steckt in diesem Reste
Brokat voll Silberblümlein wunderbar
schon heut der krause Übergang verborgen
vom Geist von gestern auf den Wanst von morgen.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.6 KB)

Details zum Gedicht „Die Weste“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
8
Anzahl Wörter
55
Entstehungsjahr
nach 1887
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Christian Morgenstern ist der Autor des Gedichtes „Die Weste“. Geboren wurde Morgenstern im Jahr 1871 in München. Das Gedicht ist in der Zeit von 1887 bis 1914 entstanden. Erscheinungsort des Textes ist Zürich. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Moderne kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Bei Morgenstern handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 55 Wörter. Es baut sich aus nur einer Strophe auf und besteht aus 8 Versen. Der Dichter Christian Morgenstern ist auch der Autor für Gedichte wie „An eine Freundin“, „Anto-logie“ und „Bedenke, Freund, was wir zusammen sprachen“. Zum Autor des Gedichtes „Die Weste“ haben wir auf abi-pur.de weitere 189 Gedichte veröffentlicht.

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