Die Ungerechtigkeit von Christian Felix Weiße

Man rühmt an Chloen jederzeit,
Wie tugendhaft sie sey:
Und für die Ungerechtigkeit,
Trägst du doch keine Scheu?
 
Mit schönem Zorne drohst du mir,
Stampfst mit dem kleinen Fuß,
Und stößest mich erzürnt von dir,
Verdiente dieß ein Kuß?
 
Gut! daß du weißt, auf welch Versehn,
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Dergleichen Rache blitzt;
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So laß mich es geschwind begehn,
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Dann strafe so wie itzt!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Die Ungerechtigkeit“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
60
Entstehungsjahr
1758
Epoche
Aufklärung

Gedicht-Analyse

Christian Felix Weiße ist der Autor des Gedichtes „Die Ungerechtigkeit“. Im Jahr 1726 wurde Weiße in Annaberg geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1758 entstanden. Der Erscheinungsort ist Leipzig. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Aufklärung kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Der Schriftsteller Weiße ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 60 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Der Dichter Christian Felix Weiße ist auch der Autor für Gedichte wie „An Amor“, „An den Amor“ und „An die Muse“. Zum Autor des Gedichtes „Die Ungerechtigkeit“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 100 Gedichte vor.

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