Die Tonkunst von Charles Baudelaire

Die töne erfassen mich oft wie ein meer ·
Zu meinem bleichen sterne
Ob im äther weit ob im nebel schwer
Steur ich ins ferne.
 
Die brust hervorgekehrt und die lunge
Wie ein segel gefüllt
Ersteig ich die wellenberge im sprunge
Die mir das dunkel verhüllt.
 
Alle regungen kommen mich an
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Eines schiffs in gefahren:
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Der gute wind wie der tolle orkan
 
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Wiegt mich am unmessbaren
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Abgrund – oft auch spiegel nur platt und breit
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Meiner untröstlichkeit.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Die Tonkunst“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
75
Entstehungsjahr
nach 1837
Epoche
Biedermeier,
Junges Deutschland & Vormärz,
Realismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Die Tonkunst“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Charles Baudelaire. 1821 wurde Baudelaire in Paris geboren. Das Gedicht ist in der Zeit von 1837 bis 1867 entstanden. Erscheinungsort des Textes ist Berlin. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text den Epochen Biedermeier, Junges Deutschland & Vormärz oder Realismus zugeordnet werden. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Basis geschehen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben bei Verwendung. Das vorliegende Gedicht umfasst 75 Wörter. Es baut sich aus 4 Strophen auf und besteht aus 14 Versen. Die Gedichte „Anheimfall“, „Anziehender Schauder“ und „Aufschrift auf ein verpöntes Buch“ sind weitere Werke des Autors Charles Baudelaire. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Die Tonkunst“ weitere 101 Gedichte vor.

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