Die Sonnenuhr von Gottlieb Konrad Pfeffel

Was mag die Glocke seyn? Geh, sieh doch Schwager,
Im Garten auf die Sonnenuhr!
Sprach Junker Hans auf seinem Krankenlager
Zu seinem ländlichen Merkur.
 
Lips geht, und bringt nach langem Weilen
Die Sonnenuhr vors Kanape:
Da, Herr, seht selber zu! sprach er mit Heulen,
Gott weiß, daß ich vom Dinge nichts versteh.
 
Jüngst las mir Stanzius aus einer alten Fiebel
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Den Schwank, und jauchzte wie ein Kind,
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Der gute Mann weiß nicht, daß er sich seiner Bibel
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Wie Lips der Sonnenuhr bedient.
Arbeitsblatt zum Gedicht
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Details zum Gedicht „Die Sonnenuhr“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
82
Entstehungsjahr
1803
Epoche
Klassik,
Romantik

Gedicht-Analyse

Gottlieb Konrad Pfeffel ist der Autor des Gedichtes „Die Sonnenuhr“. Der Autor Gottlieb Konrad Pfeffel wurde 1736 in Colmar geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1803. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zu den Epochen Klassik oder Romantik zu. Vor Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und daher anfällig für Fehler. Das vorliegende Gedicht umfasst 82 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 12 Versen. Der Dichter Gottlieb Konrad Pfeffel ist auch der Autor für Gedichte wie „Diogen und der Bettler“, „Am Grab der Gattin sprach zum trauernden Geleite“ und „Der Frühling und der Herbst“. Zum Autor des Gedichtes „Die Sonnenuhr“ haben wir auf abi-pur.de keine weiteren Gedichte veröffentlicht.

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