Die Ostereier von Ignaz Heinrich Karl von Wessenberg

Als Eltern noch einfältiglich
Dem Kindessinn nicht wehrten,
Versammelten die Kinder sich
Am Ostertag in Gärten,
Und suchten, wo zu finden sey
Ein bunt bemaltes Osterei.
 
O die ihr gern noch Kinder seyd,
Euch öffn’ ich leis’ das Pförtchen,
Damit ihr euch wie Kinder freut,
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In meiner Muse Gärtchen,
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Und jeder drinn mit Jubelschrei
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Sich find’ ein liebes Osterei.
 
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Mit Kinderaugen soll zu euch
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Das Aufgefundne blicken,
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Wie Veilchen, die am Dorngesträuch
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Mit holder Einfalt nicken,
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Wie Röschen, wie Vergißmeinnicht,
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Mit sanft auflächelndem Gesicht.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (25.1 KB)

Details zum Gedicht „Die Ostereier“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
18
Anzahl Wörter
84
Entstehungsjahr
1834
Epoche
Romantik,
Biedermeier,
Junges Deutschland & Vormärz

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Die Ostereier“ ist Ignaz Heinrich Karl von Wessenberg. 1774 wurde Wessenberg in Dresden geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1834 entstanden. Der Erscheinungsort ist Stuttgart und Tübingen. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text den Epochen Romantik, Biedermeier oder Junges Deutschland & Vormärz zugeordnet werden. Die Angaben zur Epoche prüfe bitte vor Verwendung auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich die Literaturepochen zeitlich teilweise überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung fehleranfällig. Das Gedicht besteht aus 18 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 84 Worte. Die Gedichte „Die Harmonie des Abends“ sind weitere Werke des Autors Ignaz Heinrich Karl von Wessenberg. Zum Autor des Gedichtes „Die Ostereier“ haben wir auf abi-pur.de keine weiteren Gedichte veröffentlicht.

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