Die Nymphe des Mains und der Wandrer von Friederike Brun

Der Wandrer.
 
Schöne Nymphe des Mains mit den langen wallenden Locken,
Sag’, o Liebliche, wem eilet entgegen dein Fuss?
Sage, wem schmücktest du dich mit dem Blüthen duftenden Kranze,
Und wem füllte dies Horn sich mit winkender Frucht?
 
Die Nymphe.
 
Meinem Geliebten entgegen, des Gotthards mächtigem Sohne,
Wall’ ich, bräutlich geschmückt, bringend der Ebene Frucht.
Liebend führet er mich in Bacchus purpurne Lauben,
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Tränkt mit der Fülle mich dort herzerquickenden Weins.
Arbeitsblatt zum Gedicht
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Details zum Gedicht „Die Nymphe des Mains und der Wandrer“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
10
Anzahl Wörter
71
Entstehungsjahr
1795
Epoche
Klassik

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Die Nymphe des Mains und der Wandrer“ stammt aus der Feder der Autorin bzw. Lyrikerin Friederike Brun. Geboren wurde Brun im Jahr 1765 in Gräfentonna. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1795. Der Erscheinungsort ist Zürich. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Klassik kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten der Autorin vorgenommen werden. Die Angaben zur Epoche prüfe bitte vor Verwendung auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich die Literaturepochen zeitlich teilweise überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung fehleranfällig. Das 71 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 10 Versen mit insgesamt 4 Strophen. Weitere Werke der Dichterin Friederike Brun sind „An Augusta“, „An Schulz und Voß“ und „An Selma Gerstenberg“. Auf abi-pur.de liegen zur Autorin des Gedichtes „Die Nymphe des Mains und der Wandrer“ weitere 58 Gedichte vor.

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