Die Mütze von Christian Felix Weiße

Als Junker Hanns in den Alleen
An seinem Schloß spatzieren gieng;
Sah er den Gärtner, Lukas, stehen,
(Es war ein Fest,) geputzt und flink.
Er sah: gethürmt, von seinem Ohr
Stieg eine steife Mütz empor.
 
Wie kömmst du zu der Hahnreymütze?
Sprach Junker Hanns, dieß ist zu früh!
„Mein, kennen sie die goldne Spitze,
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Sprach Lukas, nicht? sie kennen sie?
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Es gab mir sie die gnädge Frau,
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Sie ist nicht so, wie sie, genau.“
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Die Mütze“

Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
74
Entstehungsjahr
1758
Epoche
Aufklärung

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Die Mütze“ des Autors Christian Felix Weiße. Geboren wurde Weiße im Jahr 1726 in Annaberg. Das Gedicht ist im Jahr 1758 entstanden. Leipzig ist der Erscheinungsort des Textes. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text der Epoche Aufklärung zugeordnet werden. Der Schriftsteller Weiße ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 2 Strophen und umfasst dabei 74 Worte. Die Gedichte „An die Muse“, „An ein Veilchen“ und „An einen Bach im Winter“ sind weitere Werke des Autors Christian Felix Weiße. Zum Autor des Gedichtes „Die Mütze“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 100 Gedichte vor.

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