Amaryllis von Joachim Ringelnatz

Das Atelier ist heiß.
Draußen, drunten die andere Welt
Klopft ihre Teppiche, schreit und bellt.
Der Maler, der das wußte, er weiß
Es jetzt nicht mehr. Die Zeit steht still.
Der Pinsel zecht, läuft, zecht, läuft schnell
Und weiter, als er darf und will.
Reglos im Stuhle das schöne Modell
Träumt von sich selber, von Amaryll.

Details zum Gedicht „Amaryllis“

Anzahl Verse
1
Anzahl Zeilen
9
Anzahl Wörter
56
Entstehungsjahr
1928
Epoche
Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Amaryllis“ des Autoren Joachim Ringelnatz. Der Autor Joachim Ringelnatz wurde 1883 in Wurzen geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1928 entstanden. In Berlin ist der Text erschienen. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her kann der Text der Epoche Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit zugeordnet werden. Die Richtigkeit der Epoche sollte vor Verwendung geprüft werden. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da es keine starren zeitlichen Grenzen bei der Epochenbestimmung gibt, können hierbei Fehler entstehen. Das 56 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 9 Zeilen mit nur einem Vers. Der Dichter Joachim Ringelnatz ist auch der Autor für Gedichte wie „Abschiedsworte an Pellka“, „Afrikanisches Duell“ und „Alone“. Zum Autoren des Gedichtes „Amaryllis“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 560 Gedichte vor.

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