Die Mondenfinsterniß von Christian Felix Weiße

Die Finsterniß des Monden zu sehn,
Ladt ich jüngst Freund und Brüder ein:
Dieß kann, sprach ich vortrefflich geschehn
In einem Glase blanken Wein.
 
Sie kamen und ich schenkte frisch ein:
Gebt acht! schrie ich, da, seht ihr, da!
Jedoch sie stürzten hurtger hinein,
Als sich der Mond im Glase besah.
 
Die Finsterniß gieng wieder vorbey,
10 
Man sah den Strahl des Mondenlichts:
11 
Was saht ihr, rief ich – – mit großem Geschrey
12 
Antworteten sie taumelnd: Nichts!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Die Mondenfinsterniß“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
74
Entstehungsjahr
1758
Epoche
Aufklärung

Gedicht-Analyse

Christian Felix Weiße ist der Autor des Gedichtes „Die Mondenfinsterniß“. Der Autor Christian Felix Weiße wurde 1726 in Annaberg geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1758 zurück. Der Erscheinungsort ist Leipzig. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Aufklärung zugeordnet werden. Bei Weiße handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das 74 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Der Dichter Christian Felix Weiße ist auch der Autor für Gedichte wie „Cephalus und Aurore“, „Chloe“ und „Chloe im Bade“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Die Mondenfinsterniß“ weitere 100 Gedichte vor.

Daten werden aufbereitet

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Fertige Biographien und Interpretationen, Analysen oder Zusammenfassungen zu Werken des Autors Christian Felix Weiße

Wir haben in unserem Hausaufgaben- und Referate-Archiv weitere Informationen zu Christian Felix Weiße und seinem Gedicht „Die Mondenfinsterniß“ zusammengestellt. Diese Dokumente könnten Dich interessieren.

Weitere Gedichte des Autors Christian Felix Weiße (Infos zum Autor)

Zum Autor Christian Felix Weiße sind auf abi-pur.de 100 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.