Abwesend hat man Unrecht von Heinrich Christian Boie

Abwesend hat man Unrecht. Eine Reise
Zwar von acht Tagen nur, riß aus Melissens Arm
Die er schon lange Zeit auf nicht gemeine Weise
Geliebt, den Kleon weg. Nichts gleichet ihrem Harm.
Sie kann den ersten Tag nicht schlafen und nicht eßen.
Am zweiten kömmt Philint, und - Kleon ist vergeßen.
Doch er kömmt wieder. »Ungetreue!
Spricht er, hast dus mit mir nur so gemeint?«
»Mein Freund, antwortet sie, mein guter Freund!
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Was du mir sagen kannst, hab ich verdient, bereue,
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Beklag es sehr, nur - mach geschwinde fort,
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Denn unter uns - der andre wartet dort.«

Details zum Gedicht „Abwesend hat man Unrecht“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
97
Entstehungsjahr
1744 - 1806
Epoche
Aufklärung,
Empfindsamkeit,
Sturm & Drang

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Abwesend hat man Unrecht“ ist Heinrich Christian Boie. Boie wurde im Jahr 1744 in Meldorf geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes liegt zwischen den Jahren 1760 und 1806. Eine Zuordnung des Gedichtes zu den Epochen Aufklärung, Empfindsamkeit, Sturm & Drang, Klassik oder Romantik kann auf Grund er Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren vorgenommen werden. Bei Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit der Zurodnung. Die Auswahl der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und muss daher nicht unbedingt richtig sein. Das 97 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit nur einer Strophe. Heinrich Christian Boie ist auch der Autor für Gedichte wie „Tafellied“, „Cythereens Fest“ und „Amors Amme“. Zum Autoren des Gedichtes „Abwesend hat man Unrecht“ haben wir auf abi-pur.de weitere 101 Gedichte veröffentlicht.

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